Metis (Mythologie): Okeanide und erste Geliebte des Zeus

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Beitrag  Fischiot Fr 11 Jun - 14:29

Metis (griechische Mythologie): Als Okeanide ist Metis eine Tochter des Okeanos und der Tethys. Metis wird als erste Geliebte des Zeus überliefert

Metis (altgriechisch Μῆτις Mḗtis = deutsch -> "kluger Rat") ist in der griechischen Mythologie eine Okeanide >> und gilt als erste Geliebte des Zeus >>.
Metis (Mythologie): Okeanide und erste Geliebte des Zeus Metis10
Okeanos >> ist der Vater der Metis und Tethys >> die Mutter.

Mythos Metis

In der Philosophie steht Metis für den Scharfsinn. Aufgefasst wird dieser Scharfsinn als "komplexes, praktisches und impliziertes Wissen." Die Rede ist von drei weiteren Wissensformen:

Episteme: Etymologisch abgeleitet von griechisch ἐπιστήμη, Bedeutung -> "Erkenntnis"

Techne: Altgriechisch τέχνη, Bedeutung -> "Kunst, Wissenschaft und Technik"

Phronesis: Griechisch φρόνησις, Bedeutung -> "Vernunft, Klugheit"

Metis als Mutter der Athene

Der junge Zeus bemerkte plötzlich, dass er sexuelle Bedürfnisse hat und sah die Okeanide Metis. Er stellte ihr nach und Metis ergriff die Flucht vor Zeus.

Metis hatte die Gabe, sich in alle möglichen Gestalten verwandeln zu können. Zeus wollte Metis unbedingt als Geliebte und ließ nicht locker. Irgendwann gab Metis ihren Widerstand auf und Zeus zeugte mit ihr Athene >>.

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass sich dieses Ereignis vor sehr langer Zeit zugetragen hat und heute keine lückenlose Beschreibung in allen Details möglich ist.

Es heißt ganz allgemein, dass Zeus die schwangere Metis aufgefressen hat (häufig heißt es, dass Metis in dieser Phase die Gestalt einer Fliege hatte).

Warum hat Zeus die schwangere Metis aufgefressen? Da gab es ein Orakel >> - und dieses Orakel besagte, dass eine Tochter der Metis dem Zeus gleichrangig sei. Sollte Metis jedoch einen Sohn zur Welt bringen, würde dieser Zeus stürzen.

Nun wuchs Athene im Körper des Zeus heran - und zwar ganz konkret im Kopf. Die Kopfschmerzen des Zeus wurden immer größer und schließlich unerträglich. Schließlich spaltete Hephaistos >> mit einer Axt den Schädel des Zeus und Athene sprang heraus - und zwar mit einem hallenden Schlachtruf und in voller Rüstung, bewaffnet mit einem spitzen Wurfspeer.

Danach flickte Hephaistos den Schädel des Zeus wieder zusammen. Zeus ist unsterblich und hat die Spaltung seines Schädels natürlich überlebt.

Zeus hatte da übrigens viel Glück. Metis war nämlich auch mit einem Sohn schwanger. Dieser jedoch wurde nicht befreit und blieb ungeboren und unbenannt. Metis blieb ebenfalls im Kopf des Zeus. Dadurch wurde Zeus selber zum Gott des klugen Rates.
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