Hypsipyle (Mythologie): Tochter des Thoas

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Beitrag  Fischiot So 21 März - 16:00

Hypsipyle (griechische Mythologie): Mythologisch ist Hypsipyle die Tochter des Thoas und der Myrina. Nachdem alle Männer auf Lemnos getötet waren, wurde Hypsipyle Königin von dieser Insel. Später wurde Hypsipyle vertrieben

Hypsipyle (griechisch Ὑψιπύλη) wird in der griechischen Mythologie als Tochter des Thoas >> überliefert.
Hypsipyle (Mythologie): Tochter des Thoas Hypsip10
Als Sohn des Dionysos >> und der sagenhaften Ariadne >> ist Thoas ein Bruder des Oinopion >>. Was die Mutter der Hypsipyle betrifft, wird der Name Myrina genannt.

Mythos Hypsipyle

Einst sah Aphrodite >> ihre Heiligtümer auf der Insel Lemnos (heute Limnos) vernachlässigt. Deshalb strafte sie alle Weiber der Insel mit üblem Mundgeruch.

Nun blieben ihnen ihre Männer fern, die sich stattdessen mit thrakischen Sklavinnen vergnügten. Die Thraker sollen ein indoeuropäisches Volk bzw. eine Völkergruppe in der Antike gewesen sein, deren Siedlungsgebiet sich östlich von Makedonien bis an das Westufer des Schwarzen Meeres erstreckte. Indogermanische bzw. indoeuropäische Völker haben das Gottesbild "Vater im Himmel." In der griechischen Mythologie ist Zeus >> der Gottvater im Himmel.

Jetzt brachten die eifersüchtigen Gemahlinnen in einer Nacht alle männlichen Bewohner der Insel Lemnos um. Nur Thoas wurde von seiner Tochter Hypsipyle versteckt und überlebte. Nachdem Hypsipyle ihren Vater mittels Kiste ins Meer geworfen hatte, wurde sie Königin von Lemnos.

Bald darauf kamen die Argonauten >> unter Führung des Jason >> auf Lemnos an. Erzählt wird, dass sich die Argonauten einige Monate lang mit den Insulanerinnen vergnügt haben (wahrscheinlich war der Fluch vom Mundgeruch aufgehoben).

Jason schwängerte Königin Hypsipyle und schwor ihr ewige Treue. Durch Jason wurde Hypsipyle die Mutter der Zwillinge Euneos und Deipylos >>. Seinen Schwur der ewigen Treue hatte Jason jedoch vergessen und er zog mit seiner Argonautenmannschaft weiter.

Nun entdeckten die Lemnierinnen, dass Hypsipyle ihren Vater Thoas verschont hatte. Daraufhin vertrieben sie Hypsipyle mitsamt ihren Zwillingen.

Piraten nahmen Hypsipyle mit ihren Söhnen nun gefangen. Diese Piraten verkauften ihren Fang an Lykurg, König von Nemea. Mit großer Wahrscheinlichkeit wurden Euneos und Deipylos an dieser Stelle von ihrer Mutter Hypsipyle getrennt. Nemea (altgriechisch Νεμέα ‚Weideland‘) ist der Name eines antiken Zeusheiligtums in Griechenland, das in dem gleichnamigen Tal etwa 25 Kilometer südwestlich von Korinth auf der Peloponnes >> liegt. Es war Schauplatz der Nemeischen Spiele, der Nemeen. Als Namensgeberin der Nemeischen Spiele bzw. vom Ort Nemea wird Nemea >> überliefert.

Als Kronprinz des Lykurg wird Opheltes (auch Archemoros genannt) überliefert. Hypsipyle erhielt die Aufgabe, diesen Opheltes zu erziehen.

Es gibt einen berühmten Feldzug in der griechischen Mythologie mit der Bezeichnung Sieben gegen Theben, siehe Tydeus >>.

Als die berüchtigten Sieben gegen Theben durch Nemea zogen, zeigte Hypsipyle ihnen eine Quelle. Dabei ließ sie ihr Mündel Opheltes aus den Augen - und zwar wurde Opheltes dann von einer Schlange gebissen und starb. Adrastos (Sohn des Talaos >>) bewahrte Hypsipyle vor der Rache des

Griechische Mythen >>


Lykurg.

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