Griechische Mythologie: Götter, Gestalten und Mythen
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Machaon (Mythologie): Arzt der Griechen, Sohn des Asklepios

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Beitrag von Fischiot Do Feb 18, 2021 3:18 pm

Machaon (griechische Mythologie): Machaon ist eine der ganz großen Nummern in der griechischen Mythologie, weil er als Sohn des weltberühmten Asklepios überliefert wird. Während dem trojanischen Krieg war Machaon einer der Ärzte der Griechen

Machaon (griechisch Μαχάων) ist in der griechischen Mythologie ein Sohn vom weltberühmten Asklepios >> und dadurch überdies ein Enkel des Apollo >>.
Machaon (Mythologie): Arzt der Griechen, Sohn des Asklepios Machao10
Die meisten Quellen nennen Epione >>, was die Mutter des Machaon betrifft.

Geschwister des Machaon

Berichtet wird von mehreren Geschwistern des Machaon, wobei zwei Schwestern besonders bedeutsam sind. Die beiden Schwestern spielen heute eine sehr große Rolle:

Panakeia >> (wird namentlich erwähnt im Hippokrates-Eid)

Hygieia >> (wird namentlich erwähnt im Hippokrates-Eid, Hygiene und Schutzpatronin der Apotheker)

Machaon als Arzt der Griechen

Berichtet wird, dass sich Machaon mit Heilkunde auskannte und ein großer Arzt war. Als Wundertäter soll Machaon göttlich verehrt worden sein. In Messenien auf der griechischen Halbinsel Peloponnes >> soll Machaon ein kleines Königreich besessen haben.

Es wird ein Bruder des Machaon mit dem Namen Podaleirios überliefert. Podaleirios und Machaon sollen in Messenien gemeinsam die Städte Trikka, Ithome und Oichalia regiert haben. Über Trikka wird berichtet, dass es sich heute um eine Stadt mit dem Namen Trikala in der griechischen Region Thessalien mit etwas mehr als 61.000 Einwohnern handelt.

Machaon soll einer der zahlreichen Freier der Helena (siehe Leda >>) gewesen sein.

Mit seinem Bruder Podaleirios startete Machaon von Aulis aus - und zwar als Heerführer von 30 thessalischen Schiffen in den trojanischen Krieg >>. Aulis wird als antike Hafenstadt überliefert, die sich in der Landschaft Böotien befunden haben soll. 20 dieser Schiffe sollen mit Leuten aus der Region Attika besetzt gewesen sein.

Machaon soll durchaus einer der Kämpfer im trojanischen Krieg gewesen sein, jedoch wurde er nicht oft als solcher eingesetzt. Er sollte nämlich nicht sterben, weil er in erster Linie einer der besonders wichtigen Ärzte (Wundertäter) der Griechen war. Seine Heilkünste lernte Machaon von seinem Vater und überdies wurde Machaon von Cheiron >> ausgebildet.

Es gibt in der griechischen Mythologie mehrere Gestalten mit dem Namen Pandaros. Beispielsweise gibt es einen Sohn des Neoptolemos >> mit dem Namen Pandaros >>.

Jetzt geht es jedoch um einen anderen Pandaros, dieser wird als Sohn des Lykaon überliefert (Lykaons gibt es ebenfalls mehrere in der griechischen Mythologie, siehe Beispiel Lykaon >>). Dieser Pandoras von jetzt verwundete mit einem Pfeil Menelaos >>. Es heißt, dass Machaon diese Wunde heilte.

Machaon soll selber einmal verwundet worden sein, und zwar soll Paris (siehe Oinone >>) ihm einen Pfeil in die Schulter geschossen haben. Nestor >> soll Machaon sofort in Sicherheit gebracht haben (als Arzt war Machaon zu wichtig, er durfte nicht sterben). Danach heilte Machaon noch einige - im Grunde unheilbare - Wunden. Daher heißt es, dass dem Machaon die meisten Kriegsarbeiten und gefährliche Tätigkeiten erlassen worden sind.

Das weltberühmte trojanische Pferd soll von Epeios >> erbaut worden sein. Bisher hatte Machaon bei den meisten Kriegshandlungen nicht mitgewirkt, jedoch soll er einer der Elite-Kämpfer gewesen sein, die sich im trojanischen Pferd befunden haben.

Tod des Machaon

Schließlich wurde Machaon doch getötet. Die Quellen berichten nicht einheitlich, wer Machaon getötet hat. Es könnte eine der legendären Amazonen gewesen sein, deren Heimat am Ufer vom Fluss Thermodon >> verortet wird. Die Gebeine des Machaon soll Nestor nach Messenien gebracht haben. Dort soll ihm in Gerenia ein Grabmahl / Heiligtum gestiftet worden sein - und zwar in Anlehnung an seine

Krankenheilungen.
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